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Da ist ein Land der Lebenden
und da ist ein Land der Toten.
Die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe,
das einzig Bleibende, der einzige Sinn.


Thornton Wilder


Wenn die Trauer einen überfällt,
wie ein übles Schreckgespenst in der Nacht,
wenn der schlimmste Albtraum endlose Wirklichkeit wird,
dann bedarf es einen Engel, der uns unter seine tröstenden Fittiche nimmt.
Einen Engel wie Johannes ...


Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis bleiben,
sondern das Licht des Lebens haben.


Johannesevangelium, Kapitel 8, Vers 12


Unser geliebter kleiner Prinz hat uns nicht verlassen.
Er ist nur mutigen Schrittes vorausgegangen. Wir wussten ohnehin immer, dass er zu Höherem berufen ist.

Nun hat Gott ihn wieder zu sich geholt, weil er ihn braucht. Ebenso wie wir ihn gebraucht haben.

Johannes war schon auf Erden ein Engel. Jetzt leistet er seinen Dienst im Himmel.


Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 3:

In der Welt habt ihr Angst,
aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.


Abschied nehmen ist unendlich schmerzhaft. Aber es ist keine Trennung. Wer innig miteinander verbunden ist, den kann der Tod nicht auseinander reißen.

Wir vertrauen auf ein Wiedersehen und verabschieden uns lediglich von seiner irdischen Gegenwart.


Zweiter Korinther, Kapitel 4, Vers 18: Das Sichtbare ist zeitlich, doch das Unsichtbare bleibt ewig.


Die Seele ist unvergänglich und unsterblich.

In unseren Herzen wird Johannes uns stets begleiten. Und wir wissen ihn in liebevoller, fürsorglicher Obhut seiner Großeltern, Oma Bertl, Opa Willi und Opa Hans.


Johannesevangelium, Kapitel 11, Vers 25:

Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.


Unser kleiner Prinz ist weiter bei uns und wird es auch immer bleiben. Johannes ist der funkelndste Stern am Firmament. Er strahlt von oben auf uns herab und erleuchtet uns innerlich.

Genau wie es Antoine de Saint-Exupéry in "Der kleine Prinz" so wundervoll formuliert hat:

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!

Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Manchmal wirst du dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen.

Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: 'Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!'"

Noch fällt es unsagbar schwer, diese Botschaft anzunehmen. Jedoch wäre es Johannes' Wille.

Und ich spüre immer wieder, wie er mich sanft mit seinen Flügeln berührt. Höre die Worte, die er mir ins Ohr flüstert ...

Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen, und euer Herz wird sich freuen.

Johannesevangelium, Kapitel 16, Vers 22